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COVID-19 bei DHL-Express: Arbeiten in der „kritischen Infrastruktur“ der Logistik

zur Verfügung gestellt von Solidarisch gegen Corona.

Ich arbeitete bis vor kurzem im DHL-Express-Hub am Flughafen Leipzig-Halle in Schkeuditz (im Folgenden: DHL). Mit fast 6.000 Beschäftigten handelt es sich um einen der größten privaten Arbeitgeber in der Region. Das Hub ist ein zentraler Umschlagpunkt für Sendungen, die per Express-Service verschickt werden. Ich arbeitete vor allem in der Abteilung Reload, d.h. in der Beladung der Container für die Flugzeuge. Hierbei sortiert man Sendungen in neue Container um, die zuvor aus ankommenden Container aus der ganzen Welt im Offload ausgeladen wurden – wo ich kurzzeitig auch eingesetzt wurde. Die neu beladenen Flugzeuge steuern dann wiederum Ziele in der ganzen Welt an. Ich fing im Herbst 2020 an, bei DHL zu arbeiten, was auch bedeutet, dass ich den Normal-Zustand im Hub nur aus Erzählungen kenne. Ich kündigte kurz vor dem Lockdown, der Mitte Dezember erst in Sachsen und dann bundesweit beschlossen wurde. Vor allem über diesen Zeitraum kann ich im Folgenden berichten.

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systemrelevant #6: „Unsere Chefs sind Millardäre!“

Hier gehts zur Petition von Farina: https://www.change.org/p/peter-altmai…

Farina arbeitet seit 12 Jahren im Einzelhandel und hat gelernt, sich nicht mehr alles gefallen zu lassen. In systemrelevant #6 erzählt sie, warum es keine Chancengleichheit gibt, aber sie trotzdem stolz auf ihren Job ist (Min. 1:11), warum die Arbeit im Einzelhandel krank macht (Min. 3:35), was Kunden so alles in den Regalen ablegen (Min. 5:29), wie sie durch einen wütenden Tweet plötzlich Millionen Menschen erreicht hat (Min. 9:57), was sie in ihrem Beruf verdient (Min. 18:06), wie sie ein Burnout durchgestanden hat (Min 21:19) und was das Problem mit den Gewerkschaften in Deutschland ist (29:27).

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Wegen Corona-Pandemie: Lohnkürzungen in Behindertenwerkstätten

Den folgenden Beitrag spiegeln wir mit freundlicher Erlaubnis von JOBInklusive.org: Immer öfter erreicht uns die Nachricht, dass in Werkstätten für behinderte Menschen der Lohn gekürzt wird. Als Grund dafür werden mangelnde Einnahmen während des Shutdowns der Corona-Pandemie heran geführt. Jana Buhl studiert Inklusive Pädagogik und Heilpädagogik in Ludwigsburg und arbeitet im Ambulant Betreuten Wohnen. Allein dort sind 14 Klient*innen von Lohnkürzungen betroffen. Sie hat für uns die Hintergründe aufgeschrieben und was das für die betroffenen Menschen bedeutet.

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Arbeitskämpfe in Europa: Neubeginn einer Bewegung oder letztes Aufbäumen?

Den folgenden Beitrag von Jörg Nowak entnehmen wir der Berliner Gazette. Wir danken Autor und Redaktion für die freundliche Überlassung!

Madrid, Paris, Brüssel: In zahlreichen europäischen Ländern kommt es seit Ausbruch der Covid-19-Pandemie zu einer ungewöhnlich hohen Zahl an Arbeitskonflikten, darunter Streiks in Fabriken, Logistikunternehmen und Dienstleistungsbetrieben. Der Politikwissenschaftler Jörg Nowak erforscht in seinem Beitrag die aktuellen Arbeiter*innenkämpfe und zeichnet nach, was für erstaunliche – häufig jedoch kaum beachtete – Dinge seit März 2020 in Europa passiert sind. Ein Streifzug.

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Lieferando-Kurier: „Für die sind wir nur ein Pixel auf der Karte!“ | systemrelevant #5

Antonio ist bei jedem Wetter mit seinem Fahrrad auf Frankfurts Straßen unterwegs, um den Menschen Essen an die Tür zu liefern. In systemrelevant #5 erzählt er, wie er mit kleinwüchsigen KundInnen Augenhöhe herstellt (Min 6:22), wie es sich anfühlt, eine App als Chefin zu haben (Min 14:30), wie die Fahrradkuriere zu Symbolen des Widerstands gegen Ausbeutung geworden sind (Min 19:48), was man als Kurier verdient (Min 31:24), warum Home Office eine Gefahr ist für alle, die für bessere Arbeitsbedingungen kämpfen (Min 36:40) und wie junge BWL-Absolventen zu sadistischen Schreibtischtätern werden (Min: 38:26).

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Kaufhof-Kassiererin: „Ich glaube an die Zukunft des Warenhauses“ | systemrelevant #4

Seit ihrer Ausbildung arbeitet Sabine im selben Mannheimer Warenhaus und muss nun um ihren Arbeitsplatz bangen. In systemrelevant #4 erzählt sie, warum die Rettung der…

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Baumarktarbeiter: „Dankeschön ist die Ausnahme!“ | systemrelevant #3

Patrick ist als Landschaftsgärtner im Baumarkt gelandet und liebt den Kundenkontakt, auch wenn ihm die KundInnen nicht selten auf die Nerven gehen. Er schildert den Sturm auf die Baumärkte zu Beginn der Corona-Krise (Min 4:33), warum Krankmachen für ihn nicht infrage kommt (Min 9:11), wie man nicht mit Baumarkt-MitarbeiterInnen umgehen sollte (Min 17:43), warum die Versorgung von HandwerkerInnen wichtiger als privater Konsum ist (Min 22:48), warum ihm die Überwachung durch die Geschäftsleitung gegen den Strich geht (Min 28:40) und dass Respekt für ihn die Bedingung ist, um in diesem Beruf zu bleiben (Min 37:02). Das Interviewen führen Emmelie, Marius und Clemens.

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LKW-Fahrer: „Jeder braucht den LKW!“ | systemrelevant #2

Oliver ist seit 5 Jahren als LKW-Fahrer zwischen Nordsee und Schwarzwald unterwegs. In systemrelevant #2# sprechen wir mit ihm über wertvolle Klopapier-Ladungen (Min 1:22), seinen Hund Jerry (Min 9:16), wie sich Familie und Beruf vereinbaren lassen (Min 13:44), riskante Überholmanöver (Min 14:29), zu kurze Pausenzeiten (Min 18:59), warum die goldenen Zeit der Brummis vorbei ist (Min 29:27) und wie er sich verhält, wenn nachts Diebe kommen (Min 33:33). Das Interview führen Marius, Ella und Clemens.

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Betriebsarbeit in Zeiten der „Corona-Pandemie“ (II)

Seit Wochen sind die COVID-1 9-Pandemie und die damit verbundenen Einschränkungen die vorherrschenden Themen. Andere Probleme scheint es nicht mehr zu geben. Für die Redaktion der Avanti²* Grund genug, mit KollegInnen aus Chemie-, Metall- und Speditionsunternehmen über die aktuelle betriebliche Situation zu reden. Fortsetzung des Beitrags aus der Avanti 69/Mai 2020.

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„Klatschen reicht nicht…“ – Interview mit einer gewerkschaftlich organisierten Altenpflegerin

In Deutschland leben rund 3,5 Millionen Pflegebedürftige. Über 600.000 AltenpflegerInnen und AltenpflegehelferInnen
arbeiten offiziell in rund 1 4.500 stationären Pflegeheimen und bei über 1 4.000 ambulanten Pflegediensten. Durch COVID-1 9 ist ihre gesellschaftliche Bedeutung deutlicher geworden. Avanti²* hat mit einer Altenpflegerin gesprochen.

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